Ambivalenzberatung

Ambivalenz­beratung: Trennen oder Fortsetzen?

Ambivalenz bezeichnet die Situation, in der einer oder beide Partner einer Beziehung über eine Trennung nachdenken oder diese bereits angesprochen haben, während gleichzeitig auch der Wunsch besteht, in der Beziehung zu bleiben. Es kommt häufig vor, dass Partner unterschiedliche Erwartungen an eine Beratung haben oder dass ein Partner Trennungsgedanken hat, während der andere Partner die Beziehung fortsetzen möchte. Eine Ambivalenzberatung kann Ihnen helfen, Ihre unterschiedlichen Standpunkte zu verstehen und eine selbstbestimmte Entscheidung über eine Fortsetzung oder Beendigung der Beziehung zu treffen. Sowohl einzelne Partner als auch Paare können sich an uns wenden. Zunächst klären wir in der Beratung Ihr individuelles Anliegen und vereinbaren dann einen ersten Arbeitsauftrag für gemeinsame Gespräche.

Anschließend unterstützen ich sie in mehreren Sitzungen dabei,

  • zu verstehen, wie es zu Ihrer aktuellen Lebenssituation als Paar gekommen ist,
  • neue Perspektiven auf Ihre Probleme und Konflikte zu entwickeln,
  • mit früheren Krisen und Verletzungen umzugehen,
  • Ihre Kommunikation als Paar und Familie zu verbessern,
  • über Ihre Zukunftswünsche und neue Wege zu sprechen,
  • Ihre Trennungsgedanken oder -befürchtungen anzusprechen,
  • eine selbstbestimmte Entscheidung in Bezug auf eine Fortsetzung oder Beendigung der Beziehung zu treffen,
  • Ihre Kinder vor einer Einbeziehung in Ihre Paarkonflikte zu schützen.

Unser Ziel ist es, Ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen und eine Lösung zu finden, die zu Ihnen als Paar und Familie passt. Wenn Sie nach oder während der Beratung eine Entscheidung treffen, kann die Ambivalenzberatung auch in eine Paarberatung oder Trennungsberatung und/oder Mediation übergehen. Wir möchten betonen, dass die Beratung ergebnisoffen ist und wir Sie bei Ihrem individuellen Prozess begleiten möchten.

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Paarbeziehungen können Höhen und Tiefen haben. Eine Ambivalenzberatung hilft Ihnen Entscheidungen zu treffen.

Es gibt Zeiten, in denen alles reibungslos läuft und Zeiten, in denen Konflikte und Unsicherheiten auftreten. In manchen Fällen stellt sich dann die Frage, ob es besser ist, die Beziehung fortzusetzen oder zu beenden. Wenn Paare mit solchen Fragen kämpfen, kann eine Ambivalenzberatung im Rahmen einer Paar-Mediation hilfreich sein.
Ambivalenz bedeutet, dass man zwei entgegengesetzte Gefühle oder Gedanken gleichzeitig hat, zum Beispiel Liebe und Hass, Hoffnung und Angst, oder das Bedürfnis nach Freiheit und das Bedürfnis nach Nähe.
Ambivalenz kann in Paarbeziehungen entstehen, wenn Konflikte oder Unsicherheiten auftreten, die es schwierig machen, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob man die Beziehung fortsetzen oder beenden sollte.
In einer Ambivalenzberatung im Rahmen einer Paar-Mediation haben Paare die Möglichkeit, ihre ambivalenten Gefühle und Gedanken zu verstehen und zu bearbeiten. Die Ambivalenzberatung findet zu Beginn der Mediation statt und dient dazu, die Ambivalenz zu klären, bevor die Paare in die eigentliche Konfliktbearbeitung eintreten.

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Die Ambivalenzberatung kann verschiedene Methoden und Techniken verwenden, um die ambivalenten Gefühle und Gedanken der Paare zu bearbeiten.

Eine häufig verwendete Methode ist die Konfrontation mit der Ambivalenz, bei der die Paare aufgefordert werden, ihre ambivalenten Gefühle und Gedanken auszudrücken und zu erkunden.

Eine andere Methode ist die Überprüfung der Ambivalenz, bei der die Paare aufgefordert werden, ihre ambivalenten Gedanken und Gefühle zu hinterfragen und zu prüfen, ob sie wirklich zutreffen.

Am Ende der Ambivalenzberatung sollten die Paare in der Lage sein, eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, ob sie die Beziehung fortsetzen oder beenden möchten. Wenn sie sich dafür entscheiden, die Beziehung fortzusetzen, sollten sie auch in der Lage sein, mit ihren ambivalenten Gefühlen und Gedanken umzugehen und eine positive Veränderung in ihrer Beziehung zu erreichen.

Insgesamt kann die Ambivalenzberatung im Rahmen einer Paar-Mediation eine wertvolle Unterstützung sein, um ambivalente Gefühle und Gedanken zu verstehen und zu bearbeiten, und um eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, ob man die Beziehung fortsetzen oder beenden sollte. Indem die Paare die Ambivalenz klären, bevor sie in die Konfliktbearbeitung eintreten, können sie die Mediation auf einer soliden Grundlage beginnen und bessere Ergebnisse erzielen.

Die Bedeutung der Kommunikation:

In der Ambivalenzberatung geht es auch darum, die Kommunikation zwischen den Partnern zu verbessern. Es ist wichtig, dass die Partner in der Lage sind, offen und ehrlich miteinander zu sprechen, um ihre ambivalenten Gefühle und Gedanken auszudrücken. Als Mediator helfe ich den Partnern dabei, effektive Kommunikationstechniken zu erlernen, wie zum Beispiel aktives Zuhören und Ich-Botschaften.

Die Rolle des Mediators:

Als Mediator in der Ambivalenzberatung bin ich einfühlsam, verständnisvoll und unparteiisch. Ich unterstütze beide Partner, ihre ambivalenten Gefühle und Gedanken zu klären, ohne ihnen eine Entscheidung aufzuzwingen. Der Mediator unterstützt die Paare dabei, eine positive Veränderung in ihrer Beziehung zu erreichen, wenn sie sich dafür entscheiden, die Beziehung fortzusetzen.

Die Bedeutung der Selbstreflexion:

Ambivalenz entsteht oft aufgrund innerer Konflikte und Unsicherheiten. Daher ist es wichtig, dass die Partner in der Ambivalenzberatung auch ihre eigenen Gedanken und Gefühle reflektieren. Der Mediator kann den Partnern dabei helfen, ihre inneren Konflikte zu erkennen und zu bearbeiten, um ihre Entscheidungen zu unterstützen.

Die Auswirkungen auf Kinder:

Wenn Paare in einer ambivalenten Beziehung leben, können auch Kinder darunter leiden. Die Ambivalenzberatung kann den Eltern dabei helfen, die Auswirkungen ihrer Beziehung auf ihre Kinder zu verstehen und zu minimieren. Als Mediator unterstütze ich die Eltern auch dabei, positive Kommunikationsmuster zu entwickeln, um ihren Kindern ein stabiles und unterstützendes Umfeld zu bieten.

Insgesamt kann die Ambivalenzberatung in der Paar-Mediation dazu beitragen, dass Paare ihre ambivalenten Gefühle und Gedanken verstehen und bearbeiten können, um eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, ob sie ihre Beziehung fortsetzen oder beenden möchten. Indem die Paare ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und ihre inneren Konflikte bearbeiten, können sie auch eine positive Veränderung in ihrer Beziehung erreichen und die Auswirkungen auf ihre Kinder minimieren.

Wenn beide Partner in der Ambivalenzberatung eine Chance für die Fortsetzung ihrer Partnerschaft sehen, kann eine Paartherapie den nächsten Schritt in der gemeinsamen Arbeit an ihrer Beziehung darstellen.

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In der Paartherapie können die Partner tiefer in die Beziehungsprobleme eintauchen und gezielt an den konkreten Herausforderungen arbeiten, die ihre Beziehung belasten. Dabei kann es um Themen wie Konfliktlösung, Kommunikation, Vertrauen, Intimität und gemeinsame Ziele gehen.

Die Paartherapie kann den Partnern dabei helfen, sich besser zu verstehen und ein tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln. Als Paartherapeut helfe ich Ihnen, ihre Muster und Verhaltensweisen zu erkennen und neue Strategien zu erlernen, um ihre Beziehung zu verbessern. Wenn die Partner ihre Beziehung vertiefen und stärken möchten, kann die Paartherapie eine wertvolle Unterstützung sein, um dies zu erreichen.

In der Paartherapie geht es auch darum, den Partnerinnen eine sichere und unterstützende Umgebung zu bieten, um schwierige Themen und Konflikte anzusprechen.

Als Paartherapeut helfe ich Ihnen dabei, sich auf eine offene und respektvolle Art und Weise auszudrücken, ohne den anderen zu verletzen. Auf diese Weise können die Partner lernen, ihre Konflikte konstruktiv zu lösen und ihre Beziehung zu stärken.

Zusammenfassend kann eine Paartherapie den Partnern helfen, ihre Beziehung zu verbessern, wenn sie sich beide dafür entschieden haben, sie fortzusetzen.

Ich unterstütze sie dabei

  • ihre Kommunikation zu verbessern,
  • ihre Konflikte zu lösen und
  • neue Strategien zu erlernen, um ihre Beziehung zu stärken.

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Methoden der Ambivalenzberatung:

Die Ambivalenzberatung kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, abhängig von den Bedürfnissen und Zielen der beteiligten Partner.

Einige der häufigsten Methoden sind:

Gespräche: Der Mediator führt Gespräche mit den Partnern, um ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu erkunden. Sie helfen ihnen dabei, ihre Ambivalenz zu verstehen und zu klären, was sie wollen und was nicht.

Reflektierendes Zuhören: Der Mediator hört aufmerksam zu und reflektiert das, was die Partner sagen. Dadurch fühlen sich die Partner gehört und verstanden und können ihre Gedanken und Gefühle besser sortieren.

Psychodrama: Dies ist eine Methode, bei der die Partner ihre Probleme in Rollenspielen darstellen. Dadurch können sie ihre Beziehung aus verschiedenen Perspektiven betrachten und neue Einsichten gewinnen.

Systemische Methoden: Systemische Methoden helfen den Partnern dabei, ihre Beziehung als Teil eines größeren Systems zu betrachten. Dabei werden auch familiäre und soziale Zusammenhänge berücksichtigt.

Konfliktlösungsstrategien: Der Mediator kann den Partnern auch gezielte Konfliktlösungsstrategien vermitteln, um ihre Beziehung zu verbessern.

Es ist wichtig zu betonen, dass es keine allgemeingültige Methode gibt, die für alle Paare in der Ambivalenzberatung funktioniert. Als Mediator und systemischer Berater wähle ich Methoden aus, die am besten zu den Bedürfnissen und Zielen der beteiligten Partner passen. Der Fokus der Ambivalenzberatung liegt darauf, den Partnern dabei zu helfen, ihre Ambivalenz zu klären und eine informierte Entscheidung über ihre Beziehung zu treffen.

Systemische Methoden in der Ambivalenzberatung sind Ansätze, die die Beziehung der Partner als Teil eines größeren Systems betrachten. Dabei geht es darum, nicht nur die individuellen Herausforderungen und Bedürfnisse der Partner zu betrachten, sondern auch die Rolle, die ihre Beziehung in ihrer Umgebung und ihrem sozialen Kontext spielt.

Hier sind einige der häufigsten systemischen Methoden, die in der Ambivalenzberatung eingesetzt werden:

Genogramm: Ein Genogramm ist eine grafische Darstellung der Familiengeschichte eines Partners. Es zeigt die Beziehungen, Dynamiken und Muster in der Familie auf und kann dazu beitragen, Verhaltensmuster und Beziehungsprobleme zu verstehen.

Skulpturarbeit: Bei der Skulpturarbeit werden die Partner und/oder andere wichtige Personen in der Beziehung als Figuren oder Stühle in einem Raum aufgestellt. Dies ermöglicht es den Partnern, ihre Beziehung und die Dynamik zwischen ihnen aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Zirkuläre Fragen: Diese Methode bezieht sich auf das Stellen von Fragen an die Partner, um ihre Perspektiven aufeinander und ihre Beziehung zu verstehen. Dabei wird darauf geachtet, die Sichtweisen der Partner zu respektieren und ihnen dabei zu helfen, die Sichtweise des anderen zu verstehen.

Externalisierung: Diese Methode bezieht sich darauf, das Problem von den Partnern zu lösen und als etwas zu betrachten, das von außerhalb der Beziehung kommt. Hierbei kann es darum gehen, das Problem zu benennen, zu erforschen, wie es in die Beziehung eingetreten ist, und Möglichkeiten zu finden, damit umzugehen.

Ressourcenorientierung: Bei der Ressourcenorientierung werden die Stärken und Ressourcen der Partner in den Vordergrund gestellt. Dies kann dazu beitragen, ihre Selbstwahrnehmung und ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihre Beziehung zu verbessern.

Systemische Methoden können den Partnern dabei helfen, ihre Beziehung und die Dynamik zwischen ihnen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Durch das Verstehen von Mustern und Dynamiken können die Partner neue Einsichten gewinnen und lernen, ihre Beziehung auf eine gesündere und stärkere Art und Weise zu gestalten.

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