Burnout

Burnout, Entstehung, Erkennen und gegensteuern

Burnout – jeden Tag zu funktionieren funktioniert halt nicht

Sie fühlen sich dauermüde, antriebslos und würden sich lieber in einer Ecke Ihrem Schicksal ergeben? Oder ist es genau umgedreht und Sie rackern sich permanent über Ihre Ressourcen hinweg ab? Was auf den ersten Blick nach purer Erschöpfung oder bloßer Überarbeitung aussieht, können bereits die ersten ernst zu nehmenden Anzeichen für Burnout sein. Wer an dieser Stelle den Absprung aus der Erschöpfungsspirale verpasst, läuft Gefahr, sich mit einer ärztlichen Burnout-Diagnose konfrontiert zu sehen. An diesem Punkt angekommen, nimmt eine Krankschreibung zwar kurzfristig den Dampf aus der täglichen Routine, wird die zerstörerische Kraft der psychischen Erschöpfung jedoch nicht verhindern.

Depressive Verstimmungen können sich in die Seele fressen, die unbehandelt in folgenschweren Depressionen münden. Damit es nicht erst soweit kommt, ist es entscheidend, Burnout-Symptome frühzeitig zu erkennen und dem Erschöpfungssyndrom die Energie zur Entfaltung zu entziehen.

Die Seele brennt – Risikogruppen und der Irrglaube, Burnout sei was für Schwächlinge

Das Fatale am Burnout ist, dass es praktisch jeden treffen kann. Vorbei sind die Zeiten, in denen Klischee-Denker den Zeigefinger ausstreckten und urteilten, dass der Zustand des Ausgebranntseins verweichlichten Charakteren und Workaholics zuzuordnen sei.

Die Resonanz aus einschlägigen Studien zeigt: Führungskräfte in der Dienstleistungsbranche besitzen ein höheres Risiko, dass psychischer Stress ihre Handlungsfähigkeit zum Erliegen bringt. Ganz nach dem Motto „Burnout ist das, was passiert, wenn Sie vermeiden wollen, ein Mensch zu sein“ gipfeln permanenter Stress sowie mangelnde Möglichkeiten zur Stressbewältigung oft in einem emotionalen Zusammenbruch. Sie fühlen sich ausgebrannt und die Fähigkeit zu einem wirksamen Stressmanagement nimmt rapide ab. Umgehen Sie den Irrglauben „Wenn’s nicht rußt, hat’s keine Leistung“! Ein Burnout Coaching hilft Ihnen mit Hilfe zur Selbsthilfe, Stress abbauen zu lernen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Alle Anderen sitzen übrigens im gleichen Boot. Denn was der Burnout für Arbeitstiere, ist der Boreout für all diejenigen, die beispielsweise im Job mit einem dauerhaften Entzug von Aufgaben kämpfen müssen. Bei dieser Form des Krankheitsbildes machen sich Gefühle der Nutzlosigkeit breit und die Symptome einer Depression sind nicht mehr weit. Damit die Seele durch diese Form mangelnder Wertschätzung nicht dauerhaft Schaden nimmt, ist es wichtig, den drohenden Burnout zu erkennen.

Ob der Wille, sich beweisen zu müssen, das Verdrängen eigener Bedürfnisse oder konstant passiver Druck auf die Psyche – die Nuancen zwischen den vielfältigen Varianten einer Burnout-Erkrankung sind unerschöpflich und machen Maßnahmen zur Burnout-Prävention notwendig.

Anspannung unerträglich? – Eine Validierung der eigenen Verhaltensmuster kann helfen

Selbstmotivation, Stress

Um nicht erst in die Situation zu kommen, für eine Depression, die oft auf ein Burnout folgt, Hilfe in Form einer Psychotherapie beanspruchen zu müssen, ist die Burnout-Selbsthilfe ein erster Schritt zur erfolgreichen Burnout-Behandlung. Während eine Depression psychosomatisch behandelt wird, hilft ein Burnout-Präventionscoaching, den Fokus auf eigene Verhaltensmuster zu lenken und diese kritisch zu hinterfragen. Das systemische Coaching kümmert sich um die in Ihnen liegenden Ressourcen und verwendet diese im Kampf gegen den drohenden Energieverlust. Es richtet sich daher an gesunde Menschen, identifiziert Burnout Trigger und zeigt Lösungswege auf, um aus dem temporären Tief kein bodenloses Loch entstehen zu lassen.

Lassen Sie uns IHREN Weg finden!

 


Manfred Heiber Coaching
psychologische Beratung
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