Perspektivwechsel

Perspektivwechsel – Gute Wünsche

Lassen Sie uns dieses Jahr unsere Geschenke gemeinsam öffnen – es sind unsere Augen

Marc Aurel sagte einst, dass unser Leben das ist, wozu unser Denken es macht. Ich glaube, er hatte Recht. Denn als ich – in diesem Jahr anders als sonst – schon vor dem eigentlichen Weihnachtsfest eines Morgens meine Geschenke öffnete, sah ich nicht nur ein vor uns liegendes Weihnachten mit Corona, sondern viel Licht, das hinter den Wolken geduldig darauf wartete, sich durch die Wolkenlücken schieben zu dürfen. Allein das Bewusstsein, dass der Himmel nur verhangen war, richtete meinen Fokus auf eine Perspektive, die mir deutlich machte, dass Dankbarkeit eine der größten Tugenden überhaupt ist.

Lassen Sie uns zu diesem besonderen Weihnachten innehalten und auf ein Jahr zurückblicken, das uns viel Negatives bescherte, aber auch genauso viel Positives schenkte. Denn jede Zeit hält eine einzigartige Chance, solange wir die Dankbarkeit darin erkennen.

Gute Wünsche zur Weihnachtszeit – 2020 einmal anders

In einer Zeit, die viele Menschenleben kostete und in der viele noch am seidenen Faden hängen, wünsche ich Ihnen vor allem den Erhalt Ihrer Gesundheit und die Fähigkeit, von Tag zu Tag ein bisschen mehr zu schätzen, was nicht selbstverständlich ist. Sollten Sie selbst erkrankt sein, ganz gleich ob es sich dabei um den Coronavirus oder ein anderes Leiden handelt, wünsche ich Ihnen schnelle Genesung sowie viel Kraft auf dem Weg dorthin.

Für mich lautet die Glücksformel nicht, reisen zu können. Wohl aber, bald wieder ohne Angst vor einer eventuellen Ansteckung zu reisen und auf diesem Weg Menschen zu begegnen, die das Leben ein kleines Stückchen wertvoller machen. Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie Ihr Glück in der Freiheit finden, ohne den unterbewusst ausgeübten Stress einer möglichen Viruserkrankung erleben zu müssen.

Zur Dankbarkeit und einem glücklichen Leben gehört für mich auch das Glück, nicht in die gleiche Notlage wie so viele andere Menschen zu geraten. Jeder einzelne, der seinen Job verloren hat, noch nicht weiß, ob er ihn noch verlieren wird und/oder durch Kurzarbeit sowie andere finanzielle Einbußen möglicherweise gehalten ist, seinen Kindern ein anderes Weihnachten zu vermitteln, steht gleichzeitig vor einer immensen mentalen Herausforderung. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen all diese Herausforderungen erspart bleiben.

Sollte dieser Wunsch nicht erhört werden, wünsche ich Ihnen, dass Sie das Weihnachtsfest 2020 auf eine andere Weise verbringen können. Nutzen Sie es, um Kindern in dieser unwirklichen Zeit Werte zu vermitteln, an denen sie künftig charakterlich wachsen können. Vielleicht tauchen Sie gemeinsam einen Moment lang in die Geschichte ein und erinnern daran, dass es an glücklicherweise längst vergangenen Weihnachten bereits Glück bedeutete, auf dieser Erde sein zu dürfen. Möglicherweise wird dies bei Kindern Fragen anregen, kann gleichzeitig aber auch völlig neue Gespräche initiieren. Tugenden wie Bescheidenheit und Demut werden durch Dankbarkeit nicht weichen, sondern vervollkommnet.

Denjenigen, die in Sachen Jobsituation kein so glückliches Händchen hatten oder noch nicht wissen, an welcher Stelle das Karussell stehen bleiben wird, wünsche ich, den Arbeitsplatz erhalten zu können beziehungsweise viel Kraft, um aus der Krise eine Chance erwachsen zu lassen. Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, nicht über das nachzudenken, was hätte sein können, sondern Glück zu finden, indem Sie nach vorn blicken. Vielleicht nehmen Sie diese Zeit sogar zum Anlass, künftig beruflich neue Wege zu gehen.

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Nutzen Sie durch einen Perspektivwechsel ein Weihnachten in Zeiten von Corona zu einem Rückblick,

der wie ein Katalysator für die Zukunft wirken kann. Werden Sie jeden Tag ein Stückchen dankbarer für das, was Sie haben und immer noch können. Leben Sie glücklich und begegnen Sie Stück für Stück der irgendwann eintretenden Zeit, in der Sie den Lieben daheim wieder näher sein können.

Unsere Augen finden den Weg zum Glück.

Alles Liebe!